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Glossar

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  • individuelles Lernkonto

    Definition: 

    System öffentlicher Anreize zur Erleichterung des Zugangs zum Lernen für Erwachsene. Es richtet sich beispielsweise na Personen, die noch keine öffentlich finanzierten allgemeinen oder beruflichen Bildungsangebote in Anspruch nehmen.

    Anmerkung: 

    Mit individuellen Lernkonten soll eine breitere Beteiligung an beruflicher und persönlicher Entwicklung gefördert werden, indem Unterstützungsleistungen angeboten werden. Diese Unterstützung kann entweder finanziell erfolgen oder in Form von Zeit in Anspruch genommen werden, die die Lerner in den Einrichtungen ihrer Wahl verbringen können.

    Quelle: 
    Cedefop, 2008.
  • Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT / IuK-Technologie)

    Definition: 

    Bezeichnung für Technologien, die es erlauben, Informationen auf elektronischem Weg zu erfassen, zu speichern, abzurufen, zu verarbeiten, zu übertragen und zu verbreiten.

    Quelle: 
    Cedefop, 2004.
  • informelles Lernen

    Definition: 

    Lernen, das im Alltag, am Arbeitsplatz, im Familienkreis oder in der Freizeit stattfindet. Es ist in Bezug auf Lernziele, Lernzeit oder Lernförderung nicht organisiert oder strukturiert. Informelles Lernen ist in den meisten Fällen aus Sicht des Lernenden nicht ausdrücklich beabsichtigt.

    Anmerkung: 

    •Die Ergebnisse des informellen Lernens können validiert und zertifiziert werden.,•Informelles Lernen wird auch als Erfahrungslernen bezeichnet.

    Quelle: 
    Cedefop, 2008.
  • ISCED 0 – Frühkindliche Bildung und Erziehung

    Definition: 

    Dieser Bereich umfasst ganzheitlich konzipierte Programme zur Unterstützung der frühen kognitiven, körperlichen, sozialen und emotionalen Entwicklung und zur Heranführung kleiner Kinder an Formen des organisierten Unterrichts außerhalb des Familienumfelds.

    Anmerkung: 

    Es gibt weltweit viele verschiedene Bezeichnungen für Programme, die diesem Bildungsbereich zuzuordnen sind, beispielsweise frühkindliche Bildung und Entwicklung, Kindergarten, Elementarbereich, Vorschule oder educación inicial.

    Quelle: 
    leicht verändert übernommen aus Unesco, 2011.
  • ISCED 1 – Primarbereich ISCED 1 – Primarbereich

    Definition: 

    Dieser Bereich umfasst Bildungsgänge, die grundlegende Lese-, Schreib- und Rechenfähigkeiten sowie solide Grundlagen für das Lernen und Verstehen von wichtigen Wissensbereichen und die persönliche und soziale Entwicklung als Vorbereitung auf den Sekundarbereich I vermitteln.

    Anmerkung: 

    Es gibt weltweit viele verschiedene Bezeichnungen für Bildungsgänge, die diesem Bildungsbereich zuzuordnen sind, beispielsweise Primarbereich, Grundschule oder grundlegende Schulbildung (erster Abschnitt / untere Klassen der Grundbildung, wenn diese in Form eines einheitlichen durchgehenden Bildungsgangs organisiert ist, der die ISCED-Stufen 1 und 2 umfasst).

    Quelle: 
    leicht verändert übernommen aus Unesco, 2011.
  • ISCED 2 – Sekundarbereich I

    Definition: 

    Dieser Bereich umfasst Bildungsgänge, die auf den Lernergebnissen der ISCED-Stufe 1 aufbauen. Üblicherweise sind die Bildungsangebote der ISCED-Stufe 2 darauf ausgerichtet, eine Grundlage für lebenslanges Lernen und Persönlichkeitsentwicklung zu schaffen, an der dann die weiterführende formale Bildung im Rahmen der Bildungssysteme ansetzen kann. In manchen Bildungssystemen werden auf der ISCED-Stufe 2 bereits berufliche Bildungsgänge angeboten, in denen die Schülerinnen und Schüler arbeitsmarktrelevante Fertigkeiten und Kompetenzen erwerben können.

    Anmerkung: 

    Es gibt weltweit viele verschiedene Bezeichnungen für Bildungsgänge, die diesem Bildungsbereich zuzuordnen sind, beispielsweise Sekundarschule (erster Abschnitt / untere Klassen der Sekundarschule, wenn eine Schulform die ISCED-Stufen 2 und 3 umfasst), junior secondary school, middle school oder junior high school.

    Quelle: 
    leicht verändert übernommen aus Unesco, 2011.
  • ISCED 3 – Sekundarbereich II

    Definition: 

    Dieser Bereich umfasst Bildungsgänge, die zum Abschluss des Sekundarbereichs führen und auf ein Hochschulstudium vorbereiten und/oder arbeitsmarktrelevante Fertigkeiten und Kenntnisse vermitteln.

    Anmerkung: 

    Es gibt weltweit viele verschiedene Bezeichnungenfür Bildungsgänge, die diesem Bildungsbereich zuzuordnen sind, beispielsweise Sekundarschule (zweiter Abschnitt / Oberstufe), senior secondary school, (senior) high school.

    Quelle: 
    leicht verändert übernommen aus Unesco, 2011.
  • ISCED 4 – Postsekundäre nicht-tertiäre Bildung

    Definition: 

    Dieser Bereich umfasst Bildungsgänge in denen Teilnehmende, die zwar den ISCED-Bereich 3 abgeschlossen haben, jedoch keinen Hochschulzugang bzw. keine Arbeitsmarktqualifikation erworben haben, die erforderlichen nichttertiären Qualifikationen für diesen Zugang erwerben können.

    Anmerkung: 

    Es gibt weltweit viele verschiedene Bezeichnungen für Bildungsgänge, die diesem Bildungsbereich zuzuordnen sind, beispielsweise Technikerdiplom, primary professional education, préparation aux carrières administratives.

    Quelle: 
    leicht verändert übernommen aus Unesco, 2011.
  • ISCED 5 – Kurzstudiengänge

    Definition: 

    Dieser Bereich umfasst tertiäre Bildungsgänge, in denen berufsspezifische Kenntnisse, Fertigkeiten und Kompetenzen vermittelt werden. In der Regel sind die Bildungsgänge praktisch orientiert und berufsspezifisch; sie vermitteln Qualifikationen für den Zugang zum Arbeitsmarkt. Sie können allerdings auch als Grundlage für weitere Studiengänge dienen.

    Anmerkung: 

    Es gibt weltweit viele verschiedene Bezeichnungen für Bildungsgänge, die diesem Bildungsbereich zuzuordnen sind, beispielsweise Handwerksmeister-Ausbildung, (höhere) Fachausbildung, Community College Education, Technikerausbildung oder höhere berufliche Bildung, Associate Degree oder Bac + 2-Studiengänge.

    Quelle: 
    leicht verändert übernommen aus Unesco, 2011.
  • ISCED 6 – Bachelor-Studium

    Definition: 

    Dieser Bereich umfasst tertiäre Bildungsgänge, in denen die Studierenden wissenschaftliche und/oder berufliche Kenntnisse, Fertigkeiten und Kompetenzen erwerben, die zu einem ersten Hochschulabschluss oder einer entsprechenden Qualifikation führen. Die Studiengänge auf dieser Stufe sind in der Regel theoretisch ausgerichtet, können aber praktische Anteile haben; sie greifen die aktuelle Forschung und/oder beste berufliche Vorgehensweisen auf.

    Anmerkung: 

    Es gibt weltweit viele verschiedene Bezeichnungen für Programme, die diesem Bildungsbereich zuzuordnen sind, beispielsweise Bachelor-Studiengänge, Licence oder erster Studienzyklus.

    Quelle: 
    leicht verändert übernommen aus Unesco, 2011.
  • ISCED 7 – Master-Studium oder gleichwertiger Studiengang

    Definition: 

    Dieser Bereich umfasst tertiäre Bildungsgänge, in denen weiterführende wissenschaftliche und/oder berufliche Kenntnisse, Fertigkeiten und Kompetenzen vermittelt werden, die zu einem zweiten Hochschulabschluss oder einer entsprechenden Qualifikation führen. Studiengänge auf dieser Stufe können stärker forschungsorientiert sein, führen aber nicht zu einem Doktograd.

    Anmerkung: 

    Es gibt weltweit viele verschiedene Bezeichnungen für Programme, die diesem Bildungsbereich zuzuordnen sind, beispielsweise Master- oder Magister-Studiengänge.

    Quelle: 
    leicht verändert übernommen aus Unesco, 2011.
  • ISCED 8 – Promotion oder gleichwertiger Studiengang

    Definition: 

    Dieser Bereich umfasst vor allem Studiengänge, die zu einer höheren Forschungsqualifikation führen. In den Bildungsgängen auf dieser Stufe geht es um weiterführende Studien und eigenständige Forschung; sie werden üblicherweise von forschungsorientierten Einrichtungen des Tertiärbereichs wie z. B. Universitäten angeboten. Promotionsstudiengänge werden sowohl in akademischen als auch in berufsorientierten Fachbereichen angeboten.

    Anmerkung: 

    Es gibt weltweit viele verschiedene Bezeichnungen für Programme, die diesem Bildungsbereich zuzuordnen sind, beispielsweise PhD, DPhil, D.Lit, D.Sc, LL.D, Promotion oder Ähnliches.

    Quelle: 
    leicht verändert übernommen aus Unesco, 2011.