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Glossar

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  • nachschulpflichtige Bildung

    Definition: 

    Bezeichnet die (allgemeine oder berufliche) Bildung, die der Einzelne nach Erfüllung der gesetzlich geregelten Schulpflicht erwirbt (gesetzliche Mindeststandards und Mindestdauer).

    Quelle: 
    leicht verändert übernommen aus European Training Foundation, 1997.
  • Neu entstehende/neue Qualifikationen

    Definition: 

    Fähigkeiten, für die ein wachsender Bedarf in bestehenden oder neuen Berufen besteht.

    Anmerkung: 

    Die Ermittlung des neuen/neu entstehenden Qualifikationsbedarfs trägt entscheidend zur Verhinderung von Qualifikationslücken und -mängeln, Förderung der Beschäftigungsfähigkeit der Bürger und Bedarfsdeckung der Wirtschaft bei.

    Quelle: 
    Cedefop.
  • neue Grundkompetenzen / neue Grundfertigkeiten / neue Basisqualifikationen

    Definition: 

    Fähigkeiten wie Kompetenzen in den Bereichen der Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT), Fremdsprachen, soziale, organisatorische und Kommunikationskompetenzen, technologische Kultur, Unternehmergeist.

    Anmerkung: 

    Zusammen mit den anderen Grundfertigkeiten bilden die neuen Grundfertigkeiten die Kernkompetenzen, die für eine Entwicklung in der modernen Wissensgesellschaft benötigt werden.

    Quelle: 
    Council of the European Union, 2000.
  • nicht formales Lernen

    Definition: 

    Bezeichnet Lernen, das in planvolle Tätigkeiten eingebettet ist, die nicht explizit als Lernen bezeichnet werden (in Bezug auf Lernziele, Lernzeit oder Lernförderung), jedoch ein ausgeprägtes „Lernelement“ beinhalten. Nicht formales Lernen ist aus Sicht des Lernenden beabsichtigt.

    Anmerkung: 
    • Die Ergebnisse des nicht formalen Lernens können validiert und zertifiziert werden.
    • Nicht formales Lernen wird auch als halb strukturiertes Lernen bezeichnet.
    Quelle: 
    Cedefop, 2008.
  • Nutzen der allgemeinen und beruflichen Bildung

    Definition: 

    Sozioökonomischer Mehrwert der allgemeinen und beruflichen Bildung.

    Anmerkung: 
    • der Nutzen der allgemeinen und beruflichen Bildung kann individuell sein, d. h. für Einzelne, Unternehmen oder Einrichtungen entstehen; er kann aber auch kollektiv sein und einer ganzen Region, Volkswirtschaft oder Gesellschaft zugute kommen;,
    • es kann sich um einen monetären (z. B. Lohn) oder sozialwirtschaftlichen (Gesundheit, Wohlbefinden, sozialer Zusammenhalt, geringere Kriminalität, Beschäftigung, Produktivität, Wachstum) Nutzen handeln.
    Quelle: 
    Cedefop.