Geschichte des Europasses

​Im Jahr 1998 riefen die Europäische Kommission und das Cedefop das Europäische Forum für die Transparenz beruflicher Qualifikationen ins Leben, welches Sozialpartner und Vertreter der nationalen Berufsbildungsbehörden zusammenbrachte, um Fragen der Transparenz zu erörtern.

Ziel der Forumsarbeit war es,

Die Tätigkeit des Transparenzforums führte

Der Europass beinhaltet zudem drei weitere Dokumente, die Ende der 1990er Jahre auf europäischer Ebene entwickelt wurden:

2002 wurde das Europäische Forum für die Transparenz beruflicher Qualifikationen durch eine technische Arbeitsgruppe ersetzt, die - nach Maßgabe einer in der Kopenhagener Erklärung formulierten Forderung - folgenden Auftrag hatte: "Verbesserung der Transparenz in der beruflichen Bildung durch Einführung und Optimierung von Informationsinstrumenten und Netzwerken. Dies umfasst auch die Zusammenfassung bestehender Instrumente - beispielsweise des Europäischen Lebenslaufs, der Zeugniserläuterung, des Diplomzusatzes, des gemeinsamen europäischen Referenzrahmens für Sprachen und des Europasses - in einem einheitlichen Rahmen."

Um diese ehrgeizige Aufgabe zu bewältigen, entwickelte die Arbeitsgruppe ein Konzept für einen solchen einheitlichen Rahmen sowie den Prototyp für eine entsprechende Webseite.

2003 erarbeitete dann die Europäische Kommission nach umfassender Konsultation der nationalen Behörden und der Sozialpartner den Vorschlag für eine Entscheidung des Europäischen Parlaments und des Rates über ein einheitliches gemeinschaftliches Rahmenkonzept zur Förderung der Transparenz bei Qualifikationen und Kompetenzen (Europass), die schließlich im Dezember 2004 vom Europäischen Parlament und vom Rat verabschiedet wurde. Diese Entscheidung sieht unter anderem den Aufbau der Webseite vor.

Bitte hier anklicken, wenn Sie den Text der Europass-Entscheidung aufrufen möchten.